Auf die Hochgrubbachspitze bei Terenten

Der Berg ruft. Endlich auch wieder zur Sommerzeit. Kein Wunder also, dass es unsere Autorin Tanja nicht lange im Tal hielt. Von Terenten aus ging’s über die Tiefrastenhütte auf die von Platten und Fels geprägte Hochgrubbachspitze in den zauberhaften Pfunderer Bergen. Unsere erste Sommertour für heuer…

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Eine unserer ersten Bergtouren hat uns heuer auf die Hochgrubbachspitze (2.809 m) ober Terenten geführt. In einer mal etwas größeren Gruppe von Freunden sind wir gut gelaunt vom Parkplatz im Winnbebachtal losgegangen. Über den Forstweg wandern wir beäugt von einigen müden Kühen und Kälbern vorbei an der noch verschlafenen Astner-Bergalm.

Weiter geht’s an der Talstation der Materialseilbahn der Tiefrastenhütte vorbei. Ab hier wird der Weg steiler. Es geht über einige Kehren hinauf und an einem wunderschönen Wasserfall weiter zum Tiefrastenhüttl.

Der Wasserfall führt aufgrund der vielen Regenfälle der letzen Wochen ordentlich Wasser und ist ganz schön beeindruckend. Das Tiefrastenhüttl liegt vor einem flachen Almboden über den sich ein romantisches Bächlein schlängelt.

Die Alpenrosen blühen und die Hänge sind ganz in wunderbares rot gefärbt! Nachdem wir den Almboden hinter uns gelassen haben geht’s noch mal in Serpentinen hinauf zur Tiefrastenhütte mit dem dahinter gelegenen See auf 2.312 m (bis hier her 1,5-2h).

Wir legen eine kurze Pause ein und stärken uns für die noch verbleibenden 500 Höhenmeter. Wir wandern weiter über relativ steile Hänge nordwärts. Eine steile Felsstelle verlangt etwas größere Schritte, ist aber problemlos zu meistern und es geht über den steinigen Weg bis unter den Gipfelhang. Von der Ostseite führt ein gutes Steiglein hinauf zum Gipfel.

Im letzten Abschnitt ist Schwindelfreiheit notwendig, wenn‘s zwischen den Felsbrocken bis zum Gipfelkreuz auf einem „Stoanernen Mandl“ geht.

Am Gipfel kann man es heute gut aushalten und wir legen eine Rast ein und genießen den herrlichen Rundblick über die Dolomiten bis zum Neves-Stausee und den dahinter liegenden 3.000ern.

 

Der Abstieg erfolgt gleich wie der Aufstieg.

Die Rast in der Tiefrastenhütte dauert heute etwas länger und wir lassen uns die riesigen „Kasknödl“ oder die leckeren „Schlutzer“ mit einem verdienten Hefe-Limo schmecken.

Kurzbeschreibung:

Anfahrt: Brixen – Vintl – Terenten – Winnebachtal Parkplatz

Start: Parkplatz im Winnebachtal (1.420 m)

Aufstieg: vom Parkplatz im Winnebachtal über die Astner Bergalm zum Tiefrastenhüttl und schließlich an der Tiefrastenhütte vorbei steil hinauf zum Gipfel

Abstieg: wie Aufstieg

Konditionelle Anforderungen: Mittel – im Gipfelbereich Schwindelfreiheit

Autorin: Tanja

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2 Responses to “Auf die Hochgrubbachspitze bei Terenten”

  1. Karl
    6. Juli 2011 at 15:24 #

    am liabsten hätt i die knödl :-)

  2. Hannes
    6. Juli 2011 at 15:36 #

    Die muss man sich aber auch verdienen… ;-)

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